Schon früh faszinierte mich die Frage, warum Menschen leiden, was wirkliche Veränderung ermöglicht und wie Heilung ganzheitlich geschieht. Seit meiner Jugend beschäftigten mich daher Psychologie, Philosophie und die Weisheitslehren verschiedener Kulturen.
Mit der Zeit wurde immer deutlicher, dass belastende Erfahrungen nicht nur Spuren in unseren Gedanken und Gefühlen hinterlassen, sondern auch im Körper und Nervensystem.
Auch in der Auseinandersetzung mit meiner eigenen Traumageschichte rückte die Bedeutung des Körpers immer mehr in den Vordergrund. Ausbildungen in Yoga sowie Tanz- und Ausdruckstherapie ergänzten eine langjährige Meditations- und Achtsamkeitspraxis.
Die Sterbebegleitung meines Vaters und die Geburt meiner beiden Kinder vertieften mein Interesse an Bindung, Entwicklung und den existentiellen Fragen des Menschseins.
Seit 2014 ist Somatic Experiencing® (SE) nach Peter Levine das Herzstück meiner Arbeit. Besonders berührt mich das achtsame Lauschen auf die im Nervensystem gespeicherten Spannungen und Überlebensreaktionen und die Möglichkeit, ihre Verarbeitung behutsam zu unterstützen.
Wertvolle Impulse erhielt ich unter anderem durch Dr. Lawrence Heller (NARM) und weitere Arbeiten zum Verständnis von Entwicklungs- und Bindungstrauma sowie von Thomas Hübl zu individuellem, transgenerationalem und kollektivem Trauma.
